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Letztes Wochenende zog es uns mal wieder ins Grüne und wir beschlossen eine weitere Wanderung von unserer To-Do-Liste abzuhaken: Am Samstag fuhren wir von Trier Richtung Südeifel, genauer gesagt zum Naturparkzentrum Teufelsschlucht, denn das bietet sich als Startpunkt für die unterschiedlichsten Wanderungen durch die „teuflische Felsenwelt“ an.

Teufelsschlucht – Was ist das überhaupt?

Dass man in Rheinland-Pfalz, Luxemburg und dem Saarland super wandern kann, habe ich ja schon öfter betont. Die Region im Südwesten der Eifel ist von bizarren Felsformationen aus Luxemburger Sandstein geprägt. Im Naturpark Südeifel gibt es jede Menge Premiumwanderwege, die sich durch eben diese Felslandschaften schlängeln. Die Teufelsschlucht selbst befindet sich in der Nähe des Ortes Irrel und endstand gegen Ende der letzten Eiszeit, infolge eines Felssturzes. Rund um die Schlucht gibt es besonders schöne Wanderrouten, unter anderem die sogenannten  Teufelspfade.

Die Teufelspfade

Drei Rund-Wanderwege unterschiedlicher Länge im Bereich der Teufelsschlucht tragen diesen Namen.

  • Teufelspfad 1: Der kleine Rundweg Teufelsschlucht (circa 1,8 Kilometer)
  • Teufelspfad 2 Der große Rundweg Teufelsschlucht (circa 3,6 Kilometer)
  • Teufelspfad 8: Die Teuflische Acht (Circa 6 Kilometer)

Wir haben uns für den dritten und längsten Weg, also „Die Teuflische Acht“ entschieden. Die Route ist mit dem Schwierigkeitsgrad „Mittel“ deklariert und man brauch laut verschiedenen Wanderportalen circa 4 Stunden dafür – was auch gut hinkommt ;-).

Die Teuflische Acht: Bizarre Felsen und Irreler Wasserfälle

Unsere Wanderung startete also direkt am Naturparkzentrum. Hier gibt es kostenlose Parkplätze und Toiletten, sowie einen „Dinosaurier-Park“ der für Kinder vielleicht ganz interessant ist (dazu kann ich aber leider nicht mehr sagen, da wir den Park nicht besucht haben). Ihr folgt einfach der Markierung mit dem gelben 8 und den Teufelshörnern und könnt euch so eigentlich gar nicht verlaufen, denn der gesamte Weg ist wirklich super ausgeschildert.

Zunächst geht es direkt durch die Teufelsschlucht. Vergesst euren Fotoapparat nicht, denn hier kommt man aus dem Staunen wirklich nicht mehr raus.

 

Ein kleiner Pfad führt euch direkt durch die Felsenwelt  hinunter zu den sogenannten Irreler Wasserfällen. Hier haben wir auch eine kleine Rast eingelegt.

Danach wird es anstrengend: Prümaufwärts geht es zu den Hopfenfeldern des Prümtals und schließlich entlang des naturbelassenen Hälbach hinauf zum Hochplateau und zurück auf den Felsenpfad. Nehmt euch genug Wasser mit, wir sind bei dem Aufstieg ganz schön ins Schwitzen gekommen.

Hier lasse ich einfach noch ein paar Bilder sprechen:

Weitere Infos zu den Routen findet ihr übrigens auf www.teufelsschlucht.de oder www.felsenland-suedeifel.de // Keine Werbung, sondern einfach eine persönliche Empfehlung von mir.

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